Eine frühe Talentförderung in den Fechtclubs ist entscheidend, um langfristig einen breiten Pool an Spitzenfechter*innen in der Schweiz aufzubauen. Je früher Talente auf spielerische Weise technisch und mental begleitet und geschult werden, desto besser entwickeln sich ihre motorischen Fähigkeiten, ihr taktisches Verständnis und letztlich ihre Motivation, noch besser zu werden. Deshalb legt Swiss Fencing den Fokus auf altersgerechte Trainings- und Wettkampfkonzepte, qualifizierte Club-Trainer*innen sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Fechtclubs in der ganzen Schweiz.
Nachwuchsförderung im Fechtsport
smart fencing competitions
Die smart fencing competitions sind ein von Swiss Olympic unterstütztes Format, das 2024 von einem Projektteam von Swiss Fencing entwickelt wurde, um jungen Fechter*innen den Einstieg in den Wettkampfsport kindgerecht, motivierend und strukturiert zu ermöglichen. Es handelt sich dabei um neue Wettkampfformate für die Kategorien U8 bis U10, die nach einem einheitlichen Verbandskonzept von lokalen Veranstaltern durchgeführt werden.
In der Saison 2024/2025 wurde das Format in einer Testphase mit sechs Fechtclubs aus verschiedenen Regionen auf nationaler Ebene erprobt. Das dabei gesammelte Feedback bildet nun die Grundlage für die Weiterentwicklung des Formats. Das Ziel besteht darin, die smart fencing competitions schrittweise in bestehende regionale und lokale Turnierserien zu integrieren.
Im klassischen Modus haben die Stärksten oft mehr Gefechte, die Schwächeren weniger – genau dort, wo Erfahrung am wichtigsten wäre. Die smart fencing competitions sorgen für gleich viele Matches und Trefferchancen für alle und vermeiden zu grosse Leistungsunterschiede.
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Das Format swiss fencing competitions ist flexibel und funktioniert unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden. In der ersten Runde fechten die Kinder zunächst kurze Gefechte, um ihr aktuelles Leistungsniveau zu ermitteln. Danach treten sie in längeren Gefechten gegen ähnlich starke Gegner*innen an. Dabei sammeln sie intensivere Erfahrungen und bleiben bis zum Schluss aktiv, denn ein Ausscheiden gibt es nicht. Alle Kinder absolvieren gleich viele Gefechte. Die Platzierung spielt keine Rolle – im Mittelpunkt stehen das Mitmachen und der Einsatz. Am Ende erhält jedes Kind als Anerkennung eine Medaille.
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Organisation und Ablauf
- Turnierdauer: max. ein halber Tag (idealerweise am Vormittag)
- Infos und Erklärungen für Familien
- Proaktive Schiedsrichter*innen, die unterstützen und motivieren
- Modus flexibel je nach Anzahl Teilnehmenden und Niveau
Preisverleihung und Motivation
- Medaillen für alle – als Anerkennung für den Einsatz, nicht nur für das Ergebnis.
- Gruppenfoto für Teamspirit
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